Do it yourself!

Nein, dieser Beitrag dreht sich nicht um Masturbation… Obwohl ich zugeben muss, dass Selbstbefriedigung auch sehr wichtig ist. Mein Vibrator zum Beispiel ist ein nicht wegzudenkender Bestandteil meines Alltags und hat in etwa den gleichen Stellenwert wie meine Zahnbürste. Aber dies an anderer Stelle...


Ich möchte euch hier schildern, wie ihr an coole SM-Utensilien kommt, ohne euer Geld im überteuerten Erotik-Geschäft liegenzulassen. Alles was ihr braucht sind offene Augen, etwas handwerkliches Geschick und Phantasie.


Als wahrer Segen hat sich eine Ladenkette mit vornehmlich landwirtschaftlich ausgerichtetem Sortiment erwiesen. Hier gibt’s zum Beispiel Karabinerhaken oder einen Führstrick aus ganz weichem Material, der ideal ist für erste Bondage-Experimente. Wäscheklammern aus Holz sind sowieso Allrounder. Wenn ihr die altmodischen Hosenbügel mit Klammern bekommt: die eignen sich hervorragend zum Spreizen der Fotze. Beine spreizen, die Klammern der Bügel an die Schamlippen und dann die Bügel am Haken mit Seilen zu den Füssen hin spannen. Das gibt einen freien Blick ins Fickloch. Mit den Gummis von Einmachgläsern kann ich ganz fix meine Brüste abzuschnüren. Dann gibts dort noch ganz kleine, feste Gummiringe, die sich als Nippelklemmer benutzen lassen – sind wohl eigentlich für die Zitzen von Nutztieren gedacht. Wer will, kriegt sogar eine spezielle Spannzange dazu. Achtung: die Ringe sind heftig, nicht zu lange dranlassen! Die dort feilgebotenen Sklavinnen- ähh, pardon… HUNDE-Halsbänder aus praktischem Polyester in Knallfarben hingegen trafen dann doch nicht ganz meinen Geschmack. Dafür ging ich – richtig geraten - in den Zoofachmarkt!


Welche Rasse und Grösse denn mein Hund habe, fragte die freundliche Verkäuferin. Ähh, ja, tja, er ist so ein Mischling, hat so in etwa den gleichen Halsumfang wie ich. Ich werde nicht mal mehr rot beim Lügen. Das Hundehalsband, das ich schliesslich kaufe, hat seinen Preis, ist aber aus wunderschönem, schwarzem Leder und unkaputtbar. Gleich noch die passende Kette dazu…


Auch der Baumarkt ist eine wahre Fundgrube für SM-Bastler. Ein elektrischer Winkelpolierer lässt sich mit passendem weichem Aufsatz hervorragend als stufenlos verstellbarer Auflege-Vibrator nutzen. Wer’s nicht ganz so brachial mag, der verwendet die kleineren Maschinen, die im Modellbau zum Einsatz kommen. Ketten bekommt man im Baumarkt sowieso in allen Dicken und längen. Wer stylishe Haken und Seile mag, der schaut sich beim Segelbedarf um. Dann gibt es im Gestell für Fischereizubehör Senkblei in allen erdenklichen Gewichtsklassen. Die tropfenförmigen Dinger sehen aus wie vom Designer und lassen sich an geklammerte Nippel anhängen oder an meine neuen Fotzenringe. Ich habe mich rangetastet, ich vertrage momentan 50g pro Ring. Hatten wir in Chemie nicht mal gehört, dass Blei giftig ist? Also machte ich einen schwarzen Schrumpfschlauch drum – jetzt ist jeglicher Blei-Kontakt mit meiner Fotze unmöglich und die schwarzen Tropfen sind einfach nur cool…


Sicher habt ihr noch viele weitere, eigene Ideen 😉 Lasst es mich wissen!


Ach ja, ab und zu geht’s auch in umgekehrter Richtung: So benutze ich etwa einen ineffizienten Vibrator zum Aufmischen von wässrigen Farben (Vibi anstellen und von unten an den Boden des Glases halten).

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