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Wer die Wahl hat…

Kennst du das? Du stehst vor einem Regal voller Schokolade und kannst dich nicht entscheiden. Du verlässt den Laden ohne Schokolade. Ähnlich geht es mir in den Dating-Apps. Spätestens nach acht ernst zu nehmenden Anfragen verlier ich den Überblick und sage mir, dass ich ja auch noch später antworten könnte – was die Sache nicht besser macht, denn «später» sind schon wieder 20 neue Anfragen dazu gekommen. Ja, was denn nun? Ich könnte es so machen wie in der Pizzeria mit dem endlosen Angebot von 30 verschiedenen Varianten: Pizzakarte auf, Augen zu, mit dem Finger rein tippen – diese Pizza wird dann bestellt. Wobei mir dann der gesunde Menschenverstand trotzdem verbietet, eine Hawaii zu bestellen, wenn ich Ananas auf der Pizza partout nicht ausstehen kann.


Aber von Pizza und Schokolade zurück zu den Männern: klar könnte ich alle unter 25 und über 50 einfach mal aussortieren (ist nicht ganz fair, aber: hey, wann ist das Leben schon fair!). Dann noch alle weg, die anhand von Gewichtsangabe in Bezug zur Grösse auf einen coachpotato schliessen lassen (halt mal: da sortier ich ja die äusserst fitten Bodyuilder auch gleich aus…). Nun gut, weiter im Text: alle unter 1.75 weg, weil ich Mühe damit habe, wenn ich auf meinen Highheels über den Kopf des Typs hinweg schauen muss (seufz: unter den kleineren Männern hat es im Gegenzug oft witzige, kreative Köpfe). Dann alle weg, die weiter als 2 Stunden Fahrzeit von mir weg wohnen (nein, nicht aus umweltpolitischen Gründen, sondern einfach aus der Erfahrung heraus, dass ein langer Anfahrtsweg inklusive Stau ein wahrer Lustkiller ist). So, was bleibt denn noch: 4 von 100. Sehr gut! Nur…beim ersten gefällt mir die Nase nicht, der zweite hat ein Babyface, der dritte komische Freunde, der vierte scheint doch etwas verklemmt zu sein.


Und du ahnst es: ich bin wieder gleich schlau wie am Anfang 😊

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